Wellenleere

mein Geist reimt endlos Epos, Romane, Sagen mein Bewusstsein zu schwach sie zu tragen Fülle an Reizen, Assoziation sorgt für ständiges Rauschen gehe hinaus wende mich ab nur den Wellen zu lauschen Wellenleere

es gibt keinen Grund

hüpfe zwischen Wissenslücken lerne aus Galaxisstücken höre Urzeitmelodien Zeit ist nur geschenkt, geliehen für den Bruchteil einer Welt in der mein Leben, Zufall, fällt kann bewusst die Sinne fühlen und mit meinem Denken spielen kurze Energiebilanz im Irrsinn Menschsein komm und tanz es gibt keinen Grund

evolutionärgalaktische Fehltritte

unendlich großes Universum unendlich kleine Wahrscheinlichkeit unendlich wunderschöne einmalige Erde unendlich große Dummheit evolutionärgalaktische Fehltritte

Du

dämmrig schweres Wetterlaunen Gedankenhimmel voller Raunen die Aussichten sind mehr als trübe ein Horror, wenn es stets so bliebe endlos lange Denkkaskaden ausgerauchte Logikschwaden verstellen Sicht auf neue Blicke fühle wie ich dran ersticke warmes helles Seelenbeben hat sich plötzlich so ergeben kam von hinten angeschlichen hast meine Welt in Glück gestrichen Du